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Dr. Mervin Smucker ist international renommiert im Bereich der Traumabehandlung. Er leitet regelmäßig Ausbildungsworkshops, Vorlesungen und Seminare

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Mervin Smucker - Einsatz von Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT) um Erfolgreiche Emotionale Verarbeitung eines Traumas zu fördern

Der Einsatz von Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT) um Erfolgreiche Emotionale Verarbeitung eines Traumas zu fördern bei Menschen, die unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden.


IRRT erklärt - von Mervin Smucker (Video)

 

Aus der Perspektive der Informationsverarbeitung, resultiert die PTBS aus einer inädaquaten emotionalen Verarbeitung von traumatischen Ereignissen, und die PTBS wird abklingen sobald adäquate oder erfolgreiche emotionale Verarbeitung stattgefunden hat. Von daher ist es die Reaktion des Individuums auf das Trauma – und nicht die traumatischen Ereignisse selbst – die die PTBS Syndrome produzieren.

 

Eine erfolgreiche Verarbeitung wird allgemein angenommen wenn das Trauma-Opfer in der Lage ist über die traumatischen Erlebnisse zu sprechen, sie zu sehen, zu hören oder an sie erinnert zu werden ohne dass Belastung erlebt wird. Jedoch nutzen viele Trauma-Opfer Verneinung, emotionale Betäubung, Amnesie, oder andere dissoziative Strategien als ein Schutz vor der „Informationsüberflutung“ und der emotionalen Belastung, die mit der Traumatisierung assoziiert wird. Während der Gebrauch von solchen Vermeidungsreaktionen als adaptive Überlebensreaktionen zum Zeitpunkt der traumatischen Ereignisse gesehen werden kann, und vielleicht noch für eine Zeit danach, sind ihr kontinuierlicher langfristiger Einsatz nach dem Trauma oft eine maladaptive Vermeidungsstrategie, die erfolgreiche emotionale Verarbeitung verhindert oder verzögert.

 

In der IRRT sind vier Bedingungen für eine erfolgreiche emotionale Verarbeitung von traumatischem Material unabdingbar:

 

(1)  Visuelle und verbale Aktivierung der Trauma-bezogenen Erinnerung, einschließlich kognitiver, affektiver, und primärer Wahrnehmungsreize (visuell, auditiv, kinästhetisch, taktil);

 

(2)  Transformation der traumatischen Imagery in Bewältigungs-/ Überlegenheits-Imagery;

 

(3)  Entwicklung von selbstberuhigender, selbsttröstender Imagery; und

 

(4)  Sprachliche Verarbeitung der transformierten Imagery und dessen Bedeutung.

 

 

 

Mehr auch auf Youtube: Mervin Smucker

 

© von Mervin Smucker (2012)

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